Leitbild

Der Mensch ist nicht die Summe seiner Teile. Der Mensch hat einen Geist, eine Seele, einen Körper. Er ist eingebettet in ein soziales Umfeld und mit vielen – zum Teil schweren – Aufgaben betraut.
All diese unterschiedlichen Komponenten tragen zur Gesundheit – oder Krankheit – bei. Und nebenbei bemerkt: Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Krankheit. Über Gesundheit reden wir dann, wenn der Mensch sich gesund fühlt und gerne lebt.
Wie stark eine Komponente die andere beieinflusst, wusste die Volksmedizin schon immer:
„Der trägt die ganze Last auf seinen Schultern.“  „Das geht ihr ziemlich an die Nieren“ oder „Mir ist das Ganze auf den Magen geschlagen“.
In meiner Behandlung versuche ich, den unterschiedlichen Aspekten Rechnung zu tragen.

Dies wirkt sich direkt auf die ausgewählten Therapien aus, die an den Menschen angepasst sind und nicht an das Symptom. Beispiel: Sodbrennen bzw. Reflux wird schulmedizinisch mit Antazida, Protonenpumpenhemmern oder Histaminblockern behandelt. Mein Ansatz geht dahin zu ergründen, welche Ursache diesen Beschwerden zugrunde liegt, danach richtet sich mein Therapievorschlag und von daher kann Person X ganz andere Vorschläge und Therapieempfehlungen erhalten als Person Y.

Ich versuche immer, das angestrebte Ziel mit minimalstem Aufwand zu erreichen, nicht immer ist man damit schon vollständig erfolgreich. Unter Umständen muss man die Therapie erweitern. Das heißt dann nicht, dass das Ganze noch nichts gebracht hat, sondern dass die Belastungen noch größer waren und man von mehreren Ebenen aus agieren muss.

Ich fühle mich ausschließlich meinen Patienten und deren Wohl verpflichtet, das heißt:

  • Ich bewahre mir die therapeutische Freiheit, Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel oder Therapien so auszuwählen, das sie den größt möglichen Erfolg versprechen.
  • Ich bevorzuge keine pharmazeutischen Anbieter oder Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln.
  • Ich verkaufe keine Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel.

Damit bin ich bisher gut gefahren, und ich hoffe, dass auch meine zukünftigen Patientinnen und Patienten diese Strategie gutheißen.

 

Rose